human to human – der Wert der Gefühle in einer technisierten Welt

Gerade in komplexen Zeiten wie unseren, in denen künstliche Intelligenzen wie „Watson“ entwickelt werden, ist es wichtig sich wieder auf unsere Gefühle und ihre Relevanz in unserem Leben zu besinnen.
Damit wir selbstbestimmt handeln und agieren können, ist es essentiell einen Zugang zu seinem eigenen, gesunden Menschenverstand und seinem Bauchgefühl aufrecht zu erhalten. Ansonsten werden wir Spielbälle in einer digitalisierten Welt und sind in jede Richtung beeinflussbar, die uns als richtig verkauft wird.

Auf dem 3. Eventtag der MBW in München hatte ich die Gelegenheit das Thema in einer Keynote zu beleuchten.

Mut zur Veränderung in der VUCA world

Mut zur Veränderung in der VUCA world

Täglich stehen wir Veränderungen gegenüber, seien sie auch noch so klein. Ein spannendes Thema und hochaktuell.

Unsere Welt ist so komplex und schnelllebig geworden, das wir zeitweilig gar nicht mehr hinterher kommen. In Amerika gibt es bereits einen neuen Ausdruck dafür: VUCA world – volatile ( veränderlich) uncertain (unsicher) complex ( 🙂 ) ambiguious ( vieldeutig) . Und in diesem Kontext braucht es immer öfter den Mut einfach den ersten Schritt zu tun … das Neue anzunehmen… und zu schauen was es für mich an positiven Informationen hat. Wer stehen bleibt und abwartet, hat auch immer den gleichen Standpunkt und Blickwinkel. Der Spruch: „Das haben wir immer schon so gemacht“ ist der Innovationskiller schlechthin. Hätten wir Menschen immer danach gehandelt, gäbe es keinen Fortschritt. Als der erste Zug gebaut wurde, waren sich die Ärtze einig, dass Menschen diese Geschwindigkeit krank machen würde, wenn sie die Fahrt überhaupt überleben…. und heute fliegen wir zum Mond!!

Applied Improvisation Conference

Mit der Initiatorin der Applied Improv Conference 2013 in Berlin arbeite ich auch gemeinsam auf dem Innovations Symposium am 4.11.2016.

Agilität und Flexibilität im Arbeitsalltag

Agilität und Flexibilität im Arbeitsalltag

Immer wieder fragen mich Menschen, was denn so besonders an der Kunst der Improvisation ist.

Und warum ich in meinen Firmentrainings mit diesen Techniken arbeite.
Das ist ganz einfach:
Die Kunst der Improvisation ist für mich viel mehr als nur reine Spieltechnik.
Es ist eine innere Haltung, eine Lebenseinstellung geworden, die mich seit langem begleitet, inspiriert, und die ich aus voller Überzeugung weitergebe.

Was „Improvisation“ überhaupt erst ermöglicht ist:

eine tiefe Wertschätzung des Partners und seiner Ideen, das JA zum respektvollen Miteinander, den Fokus auf die Stärken des Partners zu legen, gepaart mit Flexibilität und Selbstverantwortlichkeit. Nur so ist es möglich phantastische Szenen zu erfinden, Held und Heldin und gleichzeitig Wegbereiter für die Geschichte zu sein, die erzählt werden will – im Hier und Jetzt … und jetzt …und jetzt…

Das ist für mich die Magie dahinter:

der Zauber des Augenblicks, tiefgreifend und einmalig. Frei nach Michelangelo, der auf die Frage, wie er denn seine wunderbaren Skulpturen herstelle, antwortete: „Ganz einfach. Ich befreie den Stein von allem Überflüssigen und lege die Skulptur frei.“

Wenn ich diesen Spirit, den Augenblick zu nutzen – den Partner zu respektieren – und auch in schwierigen Situationen klar, agil und handlungsfägig zu bleiben,
auch nur ansatzweise in Unternehmen vermitteln kann, habe ich mein Ziel als Trainerin erreicht.
Und den Weg für ein wertschätzendes Miteinander im Business bereitet.